1.

War einmal ein Knecht, den plagte die W ÿlrîderske alle Nacht und er fiel täglich mehr und mehr ab; da sagte ihm endlich die Großmagd, er solle, wenn sie wiederkäme, sagen: »Ei, so wünscht' ich, daß du die ganze Nacht auf einem Besenstiel reiten müßtest!« Als sie [309] nun Nachts kam, sagte er aber: »Ei, so wünscht' ich, daß du die ganze Nacht auf dem größten Mastbaum in der See reiten müßtest!« und da war sie fort; fortan aber hat die Großmagd, die war selber dieMahr gewesen, allnächtlich auf einem Mastbaum in der See reiten müßen.

CC-BY-3.0


Rechtsinhaber*in
Kolimo+

Zitationsvorschlag für dieses Objekt
TextGrid Repository (2026). Collection 19. 1. [War einmal ein Knecht, den plagte die Wälrîderske alle Nacht und]. 1. [War einmal ein Knecht, den plagte die Wälrîderske alle Nacht und]. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). Kolimo+. https://hdl.handle.net/21.11113/4cknb.0