250. Aufhockender Geist verschwindet am Kreuzweg.

Vor dreißig Jahren und früher war fast in jedem Dorfe der Glaube verbreitet, daß, wenn man Abends oder Nachts am Kirchhof vorbeiging, einem ›etwas‹ aufhocke, daran hatte man eine Strecke [196] schwer zu tragen; wenn man aber an einen Kreuzweg kam, ließ es los und war verschwunden.


Förster Maas-Mönkweden.


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TextGrid Repository (2026). Bartsch, Karl. 250. Aufhockender Geist verschwindet am Kreuzweg. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4dct8.0