188.

Der plattdeutsche Name des Teufels ist Düwel, Deuwel; daneben kommen die kirchlichen Namen Satan, Beelzebub, Antichrist, Luzifer usw. vor. Ferner heißt er de Böse, de Swarte, de Ole, de ole Jung, de ole Knecht, im Saterlande di ohlde Knubbe (ein krummes, knorriges Stück Holz), di ohlde Knubbelhoden (Hoden-Horn). In den mehr märchenartigen Erzählungen kommen noch Namen vor wie Vatter Fink im Saterlande, Rott usw. Ständige Beiwörter sind de hellische, de fürige, de gloinige Düwel.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Strackerjan, Ludwig. 188. [Der plattdeutsche Name des Teufels ist Düwel, Deuwel; daneben kommen]. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4ff1j.0