a.

In einem Schooßliede werden vielen Tieren menschliche Beschäftigungen beigelegt. Unter den zahlreichen Formen wählen wir die anscheinend am wenigsten verstümmelte:


Hop hop hop Havermann,
tü din Pärd de Sporen an,
rie damit na Amsterdam,
van Amsterdam na Spanjen,
van Spanjen na Oranjen.
Un as ick na Oranjen kam,
do seech ick 'n grot Wunner an.
Do was der nüms nich inne
as de ole Kluckhenne.
De Koh de seet bit Für un spunn,
dat Kalw leeg in de Weeg un sung,
de Hund de karnd de Botter,
de Katt de wusch de Schotteln,
de Heisters (Elstern) kläwden de Wanden
mit rotsiden Banden,
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de Fleddermus de fägt dat Hus,
de Swalken drogen dat Mull henut,
henut de langen Daeren,
de Goos de bro dat Beer.
Dat Beer fung an to brusen,
de Ständers uten Husen,
de Ossen uten Stall,
de swummen aewerall,
de Höhner uten Neste
versopen sick in'n Geste,
Aebär mitn langen Snawel
de drog de Brut nan Karkhawe,
se harr wat an,
se harr nich an,
se harr 'n olen pultrigen Rock an.
Ein anderes lautet:
Ick seeg'n Ossen fleigen,
Ick seeg n' Kreie meihen,
Ick seeg n' Eckster heien,
Ick seeg twei Duwen
Ein För Hei inschuwen.
Wat is dat? (Dat is 'ne Löge.)

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Citation Suggestion for this Edition
TextGrid Repository (2026). Strackerjan, Ludwig. a. [In einem Schooßliede werden vielen Tieren menschliche Beschäftigungen]. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4ffk5.0