102. Der Marstall in Schwerin.

Auf der Stelle, wo jetzt das Regierungsgebäude in Schwerin steht, stand früher der ›alte Marstall‹. Diesen soll der Teufel in einer Nacht gebaut haben; als aber der Hahn krähte, hat noch eine Dachluke gefehlt. Die Schweriner beeilten sich, diese einzusetzen; aber am nächsten Morgen ist sie wieder fort gewesen. Da dies immer wieder geschah, ist die Oeffnung bis zum Abbruch des Gebäudes geblieben.


Primaner Rob. Bröcker in Parchim.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Bartsch, Karl. 102. Der Marstall in Schwerin. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4fkpv.0