1438.

Wenn man in der Johannisnacht um 12 Uhr stillschweigend hingeht, wo Schnakenkrut steht, dann blüht es gerade, länger aber nicht; man legt unter das Kraut ein weißes Taschentuch, steckt einen kleinen Stock dabei, sonst kann man das Tuch nicht wieder finden; wenn es ausgeblüht hat, fällt die Blume auf das Taschentuch, dann geht man gleich wieder weg, darf sich nicht umsehen, auch wenn was hinter Einem geht. Dann ist man unsichtbar.


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TextGrid Repository (2026). Bartsch, Karl. 1438. [Wenn man in der Johannisnacht um 12 Uhr]. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4fn2d.0