739.

Hühnerfedern in dem Kopfkissen des Sterbenden erschweren den Tod; das Nesselfieber wird auch Hühnerbad genannt, und man glaubt, daß die Krankheit entstehe, wenn man sich an solchen Orten aufhalte, wo die Hühner ein sogenanntes Sand- oder Staubbad[159] genommen haben. Zur Heilung des Uebels streut man den Hühnern zwischen Hemd und Brust hindurch Brotkrumen.


Beyer in den Jahrb. 20, 183.


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TextGrid Repository (2026). Bartsch, Karl. 739. [Hühnerfedern in dem Kopfkissen des Sterbenden]. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4gpqr.0