382. An Franz von Lenbach

382. An Franz von Lenbach


Wiedensahl 11. März 77.


Lieber Lenbach!

So sitz ich denn wieder in allerbescheidenster Einsamkeit. – Die Staare pfeifen und quinquiliren vor meinem Fenster; aber über den Garten hinaus, im Felde, seh ich Schnee in den Furchen liegen.

Mit Vergnügen denk ich nun an die Zeit, da ich bei Dir in München war, und bin dir von Herzen dankbar, daß du mich so freundlich aufgenommen. Grüß mir deine Schwestern, Gedon und Alle!

Dein Wilh. Busch.


License
CC-BY-4.0
Link to license

Citation Suggestion for this Edition
TextGrid Repository (2026). Busch, Wilhelm. 382. An Franz von Lenbach. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4grj5.0