DER FUERST

Schon weil du bist

Sei dir in dank genaht.

Die überragend welten baun im sinn
Die reiche kneten · stapfend durch das land ·
Sie können dich wohl küren doch nicht schaffen:
Gebieter du im innren glanz der krone
Geworden in den hallen steter ehrung
Durch die du güldnen prunks · von frühauf schauend
Und meinend nicht wie andre und nicht rührend
Woran sie rühren · gingst in stolz und huld.
Die Starken und die Weisen knien vor dir
Die du entzückst und durch dein lächeln lenkst ·
Sie holen gnade die nur du verleihst
Für die der ahn dich formte: deine schlanken
Gesalbten hände daraus heiltum trieft
Wenn sie berühren: dein erleuchtet auge
Das freude sendet durchs bemühte volk.

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TextGrid Repository (2026). George, Stefan. Der Fuerst. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4gsrx.0