[3]

1.*
Der Hamster und die Ameise.

„Du armes Thierchen! Lohnt sich’s wohl,
den ganzen Sommer dich zu plagen,
ein wenig Weitzen einzutragen?
Sieh meine Scheuern an; die sind beständig voll.“
So prahlt’ der Hamster. „Und wozu
(versetzt’ die Ameis’) sammelst du
mehr als du brauchest? Hast du Überfluſs
und geitzest, so verdienst du den Verdruſs,
den Ackersmann zum Feind zu haben,
und er thut recht, dir nachzugraben.

Appendix A


License
CC BY 4.0
Link to license

Citation Suggestion for this Edition
TextGrid Repository (2026). Soltau, Dietrich Wilhelm. Pfauenfedern 01: Der Hamster und die Ameise. Göttingen TEI-Micropublications Project. https://hdl.handle.net/21.11113/4nst6.0