2103b.

Wenn man die Raupen des Kohlweißlings vertreiben will, nimmt man stillschweigend einen neuen Besen am Sonnabend nach Sonnenuntergang, geht stillschweigend zum Acker, auf dem der Kohl steht, geht im Kohl entlang, streicht mit dem Besen über die Köpfe weg und spricht:


Is Sünnabend,
Makt Firabend,
und geht stillschweigend wieder nach Hause.

Gegend von Schwerin. Präpositus Schencke.


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TextGrid Repository (2026). Bartsch, Karl. 2103b. [Wenn man die Raupen des Kohlweißlings]. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4dc1h.0