1992.

Man nehme einen noch ungebrauchten Nagel, stochere mit ihm das Zahnfleisch blutig und schlage ihn dann in eine Kellerwand gegen Sonnenaufgang, so daß ihn weder Sonne noch Mond bescheinen können, und zwar mit drei Hammerschlägen.


Beim ersten Schlage spreche man: Zahnschmerz fliehe;
beim zweiten: Zahnschmerz weiche;
beim dritten: Zahnschmerz gehe!

FS. 320.


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Citation Suggestion for this Edition
TextGrid Repository (2026). Bartsch, Karl. 1992. [Man nehme einen noch ungebrauchten Nagel]. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4dcbd.0